„Also ich finde das richtig toll, dass wir im Kindergarten schlafen dürfen!“ (Alexander, 6 Jahre)

In der Nacht vom 4. zum 5. März wurden nachts Kinder im KinderKasten gesichtet – die alljährliche Lesenacht für die Vorschüler fand statt! Ungeduldig warteten unsere Großen am späten Freitag Nachmittag darauf, dass alle anderen Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden, damit endlich die Lesenacht starten konnte. Als es nun endlich so weit war, stellte ein jeder sein Lieblingsbuch vor und der große Lesemarathon begann.

Gemütlich mit Popcorn und Chips lauschten die Kinder Anke und Gaby beim Vorlesen ihrer Bücher und konnten endlich auch ihre Pizzen mit meiner Hilfe belegen. Gemeinsam wurden diese dann genüsslich verzehrt.

Bereits in der vergangenen Woche hatten sich einige Vorschüler zusammengetan, um ein eigenes Highlight auf die Beine zu stellen: mit Partylaserlicht wollten die Kinder zu Helene Fischer abrocken. Nach dem Abendbrot traf man sich also in der Theaterwerstatt zur Disko. Textsicher wurde mitgegrölt und mit teils akrobatischen Verenkungen getanzt.

Leider musste Helene schon bald wieder zum nächsten Auftritt... In Kleingruppen gingen es nun in die 2. Leserunde. Aneinandergekuschelt fielen den ersten jetzt die Augen zu und immer häufiger kam die Frage: „Wann dürfen wir denn schlafen?“ Jeder richtete sich ein gemütliches Plätzchen für die Nacht im Dachgeschoss ein und lauschte dann einem Hörspiel – als mir plötzlich auffiel, dass mein Kuschel-Frosch nicht mehr da war! Auch Ankes 35jähriger Monschischi und Gabys HamstiBamsti wurden vermisst. Die Kinder boten uns sofort ihre Hilfe beim Suchen an, zumindest die, die wach waren, denn 6 Kinder waren bereits im Traumland. Mit Taschenlampen bewaffnet schlugen wir jeden vermeintlichen Dieb allein mit unserer Lautstärke in die Flucht.

Eine abenteuerliche Schnipseljagd durch die dunkle Villa begann und führte uns zu den vermissten Kuscheltieren und letztendlich zu einem Süßigkeitenschatz. Nun konnten endlich alle zufrieden einschlafen. Nach dem gemeinsamen Frühstück (ein Dankeschön an unseren hauseigenen Brötchenlieferdienst Ina) wurden die Kinder von ihren Eltern abgeholt und fuhren ko aber glücklich nach Hause – und so manch einer machte vermutlich freiwillig einen Mittagsschlaf...

Daniel

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